Wie Du Deine Zeit besser für Dich nutzen kannst.

Wie Du Deine Zeit besser für Dich nutzen kannst.

Zeit nutzen - Sanduhr

Wünschst Du Dir auch manchmal, Du hättest mehr Zeit?

Doch die Frage ist ja: WOFÜR?

Was würdest Du gerne mit einem MEHR an Zeit anfangen?

Wärst Du dann glücklicher? Zufriedener?

Zeit hat für uns alle ja eine ganz unterschiedliche Bedeutung.

Dem einen kann es nicht schnell genug gehen.

Dem anderen geht’s zu schnell.

Dem einen rinnt seine Lebenszeit förmlich durch die Finger.

Ein anderer weiß mit seiner Zeit überhaupt nichts anzufangen und ist froh, wenn er keine Zeit für sich hat.

Den einen jagt die Angst vor dem Leben in die Umtriebigkeit.

Den anderen zieht die Liebe zum Leben zur Gelassenheit und Heiterkeit.

Ganz nüchtern betrachtet ist Zeit eine rein physikalische Größe.

Wir können die Zeit messen – üblicherweise in ihrer kleinsten Einheit der Sekunde. 

„Der Sinn der Sekunde liegt darin, die Vorherige abzulösen und während sie das tut, stirbt sie selber.“ (Claus Eurich)

Die ZEIT

Wir unterteilen die Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Doch „Zeit ist relativ!“ sagte Einstein. Für uns jedoch ist Zeit absolut.

Ein Blick auf die Uhr genügt … schon wieder sind ein paar Minuten vergangen.

Aber wohin sind sie eigentlich ge-gangen? In die Vergangenheit?

Jeder durchlebt zwar Vergangenheit und manche tun dies auch immer wieder und wieder.

Doch das Durchleben, das „Uns-daran-erinnern“, tun wir immer in diesem Moment – in der Gegenwart.

Schon der bekannte Stoiker, Philosoph und römische Kaiser Mark Aurel (*121 – †180 n. Chr.) gab zu bedenken, dass jeder Vergangenheit zwar durchlebe, aber immer nur in diesem Moment. 

 

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… und sich einfach mal wieder überraschen lassen.

 

Die Zeit vergeht für jeden unterschiedlich schnell

In jungen Jahren scheinen die Jahre endlos zu dauern.

Wenn wir älter werden, scheinen die Jahre oft nur so dahin zu rasen.

Wenn Du verliebt bist, dann vergeht die gemeinsame Zeit viel zu schnell.

Wenn Du etwas tun musst, was Dir lästig ist, dann scheint das eeeewig zu dauern.

„Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden – das ist die Relativität.“ (Albert Einstein)

Zeit ist also tatsächlich relativ – je nachdem, in welchem Zustand Du Dich befindest.

Einige behaupten sogar, Zeit sei eine Illusion – wie der Tod.

Da kann es manchmal helfen, das ganze von hinten anzuschauen bzw. vom Ende aus zu betrachten. Und Wilhelm Busch hat das in seinem Gedicht sehr schön aufgezeigt:

WIEDERGEBURT


„Wer nicht will, wird nie zunichte, kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte dringt der neue Lebenskeim. 

Keiner fürchte zu versinken, der ins tiefe Dunkel fährt.
Tausend Möglichkeiten winken ihm, der gerne wiederkehrt.
Dennoch seh ich dich erbeben, eh du in die Urne langst.
Weil dir bange vor dem Leben, hast du vor dem Tode Angst.“

 

(Wilhelm Busch) 

5 Fragen, wie Du Deine Zeit besser nutzen kannst:

  1. Ist es der Ärger, die Situation, die Begebenheit wert, dass ich dafür meine Lebenszeit opfere?
  2. Würde ich das, was mich derzeit umtreibt, in 10 Jahren noch genau so sehen, wie heute?
  3. Für was möchte ich mir wirklich mehr Zeit nehmen?
  4. Mit wem möchte ich gerne mehr Zeit verbringen, auch wenn ich weiß, dass es nicht immer klappen wird?
  5. Was ist für mich eigentlich das Wesentliche in meinem Leben?

Das Workbook 

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von Jeanette Richter

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Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Ein Hoch auf unsere Freundschaften

Freundschaften unter Tieren

Heute geht’s um Freundschaften.

Ne, nich‘ um die auf facebook, die wir ja oft gar nicht kennen, sondern um richtige Freundschaften. Um die, die uns das Herz erwärmen.

Um Freundschaften zu Tieren und zu Menschen. Um die, die uns als Mensch so annehmen, wie wir sind.  

Gerade komm‘ ich von einem Besuch bei meiner Freundin Petra, die ich schon gaaanz lange nicht mehr gesehen habe. Jeder hat ja sein eigenes Leben. War beschäftigt. Die Zeit fraß den Alltag auf und schwupps waren einige Monate bis Jahre ins Land gezogen.

Echt? Upps!

Als ich in ihre Straße einbog, war ich ganz erstaunt und dachte bei mir:

„Wo kommt denn plötzlich das Wohngebiet her? Das war doch damals nicht? Ach, ne guck, was haben die hier denn gebaut.“

Wir drückten und herzten uns und beim Abschied sagte ich zu ihr:

„Das war, als hätten wir uns gestern erst verabschiedet;)!“

Und sie bejahte. Auch Shadow tat der Besuch gut, denn er traf seine alten Freundinnen wieder (3 Golden Retriever Hündinnen).😍

Ja! Ich denke, das macht echte Freundschaften aus. Man trifft sich wieder und ist sich gleich wieder vertraut. Wie damals.

Und dennoch möchte ich nicht mehr so viel Zeit ins Land ziehen lassen, weil scheinbar andere Dinge wichtiger sind. Da darf ich mir ruhig auch an die eigene Nase fassen.;)

Zu weit weg?

Klar, manche Freundschaften sind einfach zu weit weg, als dass man eben mal hinfahren könnte auf’n Kaffee oder nen Tee.

Aber dennoch denken wir ja häufiger an diese Menschen.

Sie leben in unserem Herzen.

Und dann tut es ja einfach mal ganz gut, dem anderen ’ne Nachricht zu schreiben:

„Du, ich hab‘ grad an Dich gedacht!“
Meine Freundin Ute zum Beispiel, die ich seit Kindertagen kenne, wohnt auf der Schwäbischen Alb.

Und manchmal träume ich sogar von ihr.

Dass ist dann immer ein untrügliches Zeichen, dass ich mich wieder bei ihr melden möchte.

Dann klappt’s manchmal auch mit dem Telefonieren.

Und alles ist so, als hätten wir erst letzte Woche gesprochen, obwohl Monate vergangen sind.

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Oder Diane, die einfach mal anrief und fragte, ob wir uns mal wieder sehen können und ich hinfuhr. Und es war wieder vertraut! Danke Dir!

Zu anderen Freunden haben wir vielleicht intensiveren Kontakt, weil sie näher wohnen oder thematisch gerade näher an einem dran sind.

Wie zum Beispiel zu meiner Freundin Barbara, die eine wertvolle und wichtige beste Freundin für mich geworden ist. Ich danke Dir! 😘

Aber jede – wie auch immer geartete Freundschaft – ist wertvoll.

Vielleicht war sie es nur für eine kurze Zeit. Vielleicht überdauert sie auch länger. Manche Freundschaften verändern sich komplett. Aber alle waren auf ihre Art wichtig.

Einige unserer Freunde kennen wir seit Kindertagen.

Andere kamen erst im Erwachsenenleben dazu. 

Späte Freundschaften? Geht das überhaupt?

Es ist möglich, auch noch „im Alter“ echte und tiefe Freundschaften zu schließen.

Wieso auch nicht! Ich halte es für eine Illusion, dass nur im Kindesalter feste Freundschaften geschlossen werden können, die ein Leben lang halten. Wir verändern uns doch permanent und auch die Menschen, die uns begegnen, tun dies.

Als Erwachsene tun wir uns da vielleicht manchmal etwas schwerer, weil wir schon Erfahrungen der Enttäuschung und Verletzung gemacht haben. Aber was soll’s!

Jede neue Freundschaft beinhaltet neue Erfahrungen.

So sende ich hier und heute einen Gruß an alle, bei denen ich mich schon ’ne Weile nicht mehr gemeldet habe. Ich denk‘ an Euch und ihr seid da drin … im Herzchen.;)

„Das erste Gesetz der Freundschaft lautet, dass sie gepflegt werden muss. Das zweite lautet: Sei nachsichtig, wenn das erste verletzt wird.“

Voltaire

Nur Mut …

Und ich möchte allen anderen Mut machen, sich wieder an ihre Freunde zu erinnern. Ruft an. Schreibt ne WhatsApp oder ne E-Mail. Meldet Euch!

Gerade wenn es stressig zugeht in Eurem Leben. Das tut gut!

Oder baut einfach neue auf! Das geht nicht nur bei Frauen;)

Nun wünsche ich Dir eine tolle Woche, in der Du alte Freundschaften reaktivieren kannst.

Liebe Grüße (auch an Dich Manfred 😍)

Deine

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Wie Du gut für Dich selbst sorgst! Ein Interview

Wie Du gut für Dich selbst sorgst! Ein Interview

Für Dich selbst sorgen

Im folgenden Artikel habe ich die Autorin Katharina Knechtel zu ihrem Buch:

Das kleine Selbsthilfe-Buch. Wie du schwierige Situationen meisterst und ein erfüllendes Leben kreierst 

interviewt.

Folgende Fragen habe ich ihr gestellt.

  1. Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

  2. Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

  3. Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

  4. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

  5. Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Frage 1:

Was hat Dich dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben?

Mein Ziel war es, ein Buch zu schreiben, dass kompakt alles zusammenfasst, was ich über ein gesundes und glückliches Leben gelernt habe.

Ich halte viel von Selbsthilfe-Büchern und lese sehr gern.

Doch meiner Meinung nach fehlte ein Buch, dass ohne große Umschweife einfache und effektive Ratschläge gibt und somit sofortige Hilfe in Krisen anbietet.

Etwas, dass man auch zwischendurch in die Hand nehmen und sich ein paar Ideen für gesunde Gewohnheiten und für ein selbstbestimmtes Leben holen kann.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Liebe, Optimismus und Freude für jeden Menschen essentiell und auch erreichbar sind.

Zu diesen Themen wollte ich einen Beitrag leisten.

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Frage 2:

Was war Deine größte Herausforderung beim Schreiben?

„Das kleine Selbsthilfe-Buch“ war ein langes Herzens-Projekt.

Es war aber wirklich nicht immer einfach.

Der schwierigste Teil kam tatsächlich am Ende: das fertige Buch zum ersten Mal anderen zum Lesen zu geben.

Da kamen ziemliche Selbstzweifel auf, aber es hat mir geholfen daran zu denken, warum ich das Buch geschrieben habe und dass darin das steht, woran ich glaube.

Denn ich bin überzeugt, dass es vielen Leuten zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit verhelfen kann und diese Überzeugung war letztendlich stärker als die Zweifel.

Frage 3:

Was würdest Du Menschen als aller erstes empfehlen, die gerade in einer schwierigen Lebensphase stecken?

In den meisten Fällen helfen diese 2 Tipps, um das Erlebte zu verarbeiten und gleichzeitig Hoffnung zu bewahren.

Erstens: Egal was man gerade durchmacht, es wird leichter, wenn man sich selbst erlaubt, die eigenen Gefühle erst mal zu fühlen und zu akzeptieren – bewusst Verständnis für sich zu haben und sich anzunehmen.

Nach dem Motto: „Ok, so ist es jetzt und ich darf in dieser Situation traurig oder wütend oder verletzt sein. Es ist völlig normal, mich in dieser Situation so zu fühlen, so ergeht es vielen.“

Zweitens: Wie ernst die Lage auch sein mag, man sollte trotz allem auch die schönen Dinge, die Wohltaten des Lebens, eben Gründe zu Lächeln beachten.

Das sind ganz oft die „kleinen Dinge“ des Lebens, wie ein guter Café, jemand, der uns freundlich anlächelt oder eine heiße Dusche, nachdem man aus der Kälte kommt.

Bei einer längeren Krise kann ein Dankbarkeitstagebuch übrigens wahre Wunder vollbringen.

Frage 4:

Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Puh, das ist gar nicht so einfach! Ich bin wohl ein typischer Fisch:D

Ich habe viele Interessen und kann mich leicht für Neues begeistern, vor allem was Kreativität und gutes Essen angeht.

Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig.

Yoga und Bücher gehören zu meinen großen Leidenschaften und bei einer Tasse Café und in lieber Gesellschaft kann ich mich gut entspannen.

In meinem Leben gab es neben vielen Höhen aber auch schon viele Tiefen und dank meiner Sensibilität, nehme ich viel extrem war, sowohl extrem schön, als auch extrem schlimm.

Vermutlich interessiere ich mich deswegen so sehr für Psychohygiene und für Selbstfürsorge.

Die Tipps aus dem „kleinem Selbsthilfe-Buch“ haben mir selbst sehr geholfen und das ist auch der Grund, warum ich sie mit anderen teilen möchte.

Frage 5:

Wie praktizierst Du SelfCare oder Selbstfürsorge und was ist Dir dabei am wichtigsten?

Ich probiere gerne verschiedene Methoden aus.

Zu meinen Favoriten gehören eine Morgenroutine, Tagebuch-Schreiben und Meditieren.

Ich starte den Tag meistens mit positiven Gedanken, ein paar Yogaübungen und einem leckeren selbst gemachtem Müsli – dann hab ich etwas, worauf ich mich schon morgens freuen kann.

Wenn es mir mal richtig mies geht, schreibe ich alles ganz ungeschönt in mein Tagebuch.

Danach schreib ich mir selbst motivierende Tipps und Ideen dazu, wie sich die Situation anders sehen lässt und was daran gut ist bzw. wie ich optimistisch weitermachen kann – das hilft fast immer.

Meditieren ist mir sehr wichtig, es hat so viele positive Wirkungen, es müsste eigentlich ein Schulfach dafür geben. Deswegen gibt es im „kleinem Selbsthilfe-Buch“ auch ein eigenes Kapitel mit Meditationen, mit denen sich die eigenen Ziele leichter erreichen lassen, sei es Liebe, Gesundheit oder Glück.

Insgesamt finde ich es wichtig, SelfCare nicht als weiteren verpflichtenden Punkt auf der To-Do-List zu sehen, sondern als Luxus zu genießen und mir die Zeit bewusst für mich zu nehmen.

Denn das Entscheidende ist immer die Intention dahinter:

Auch eine einfache Tasse Tee kann Selbstfürsorge bedeuten, wenn man sie liebevoll zubereitet, bewusst genießt und sich sagt, wie wohltuend jeder Schluck ist.

Meditation von Katharina Knechtel:

Meditationsübung

So gut wie jeder kämpft ab und zu mit Ängsten.

Sie sehen vielleicht bei jedem anders aus, fühlen sich jedoch meistens recht ähnlich an.

Das Gute ist, dass ein gesunder Umgang mit Ängsten erlernbar ist.

Dazu hilft die folgende Atem-Meditation. Sie ist zudem perfekt, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Denn unser Atem ist eine der kraftvollsten Beruhigungsquellen, die uns jederzeit zur Verfügung steht.

Das Ziel dieser Meditation ist nicht, deine Ängste zu ignorieren, sondern die innere Haltung zu gewinnen, es mit allem aufnehmen zu können und so innere Stärke zu entwickeln.

Suche dir einen ruhigen Ort, an dem dich niemand stört und schalte dein Handy aus.

Du kannst dich hinsetzen oder hinlegen, je nachdem, was für dich gerade am angenehmsten ist.

Mache es dir so bequem wie möglich.

Schließe dann leicht deine Augen und konzentriere dich auf deinen Atem.

Atme langsam und tief in deinen Bauch – ein und aus.

Sage dir bei jedem Einatmen lautlos: „Alles ist ok, ich schaffe das.“

Wenn irgendwelche Gedanken oder unangenehmen Gefühle aufkommen, was völlig normal ist, akzeptiere es einfach.

Komme dann zurück zu deinem Atem und der positiven Affirmation.

Mache diese Übung für 5 bis 10 Minuten oder wenn du magst auch länger.

Spüre dann noch eine Weile nach, wie du dich fühlst und danke dir selbst, dir Zeit für dich genommen zu haben. Übrigens: Je öfter du diese Mediation machst, desto einfacher und effektiver wird sie für dich.

 

 

Vielen Dank, liebe Katharina für dieses Interview.

Das kleine Selbsthilfe-Buch

von Katharina Knechtel

Erhältlich bei amazon.

 

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Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Von einer Mikrowelle und einem Chorleiter

Ach, war das wieder schön. Gerade komme ich aus der VHS in Papenburg zurück, wo ich motivierte Menschen zum Entspannungstrainer bzw. zur Entspannungstrainerin ausbilde. Mit der Versorgung meiner Vierbeiner hat auch alles geklappt. DAAANKE! Shadow wurde die zwei Tage super versorgt, die Katzen sind auch noch da. Beeestens! Langsam wird die Bude auch wieder warm und ich sitze hier am Rechner und tippe …

und das muss bzw. will ich Dir einfach schreiben … welch‘ „ungeahnte“ Begegnung ich gestern Abend mit einer Mikrowelle hatte, welch‘ Freude diese bei mir auslöste und was ein Chorleiter mich an diesem Morgen lehrte.

Also … gestern nahm ich mein Abendessen schon mal selbst mit, denn wenn ich nach dem Seminar ins Hotel zurückkehre, dann brauch‘ ich was zu futtern.

Und was hätte sich da besser geeignet, als die tiefgefrorenen chinesischen Nudeln, die noch in meiner Tiefkühltruhe auf ihren Einsatz warteten.

Doch diese mussten ja erst erwärmt werden.

Und oh Schreck … in meinem Zimmer war keine Mikrowelle.

Nun musst Du wissen, dass ich in einem Apartmenthotel untergebracht bin, genauer gesagt, in dem Apartmenthotel Rüther, und dort befinden sich in jedem Zimmer ein kleiner Kühlschrank, eine Kaffeepad-Maschine, ein Wasserkocher und … eben eine Mikrowelle.

Nur in meinem kleinen Zimmer war keine, also keine Mikrowelle.

Um Hilfe bittend ging ich zur Rezeption und dort saß Frau H..

Ich fragte sie, ob es denn in einem anderen Zimmer eine Mikrowelle gäbe, die ich am Abend nutzen könnte. Sie verneinte, denn leider seien alle anderen Zimmer ebenfalls belegt. Pech gehabt!

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Nun denn … so wollte ich meine Nudeln eben am Abend mit ein wenig heißem Wasser übergießen oder eben kalt essen. Das würde schon gehen, sagte ich der netten Dame an der Rezeption und fuhr zum Seminar.

Als ich am Abend nach dem Seminar wieder ins Hotel zurückkehrte und mein Zimmer betrat, traute ich meinen Äuglein nicht: Da stand eine Mikrowelle! Bow!

„Wie kommst Du denn hierher?“ fragte ich die kleine Mikrowelle, die wie selbstverständlich ganz wissend schwieg.

Ich ging sofort runter zur Rezeption und fragte dort nach: „Ja wissen Sie, also Frau H. hat die Mikrowelle aus unserer Küche genommen und sie in Ihr Zimmer gestellt! Die brauchen wir eh selten!“ antwortete mir die Inhaberin.

Na, da war ich aber platt und bedankte mich recht herzlich.

Am anderen Morgen war Frau H. im Frühstücksraum und ich überbrachte ihr ein Tellerchen mit einem Danke-Kärtchen und drei Lebkuchen drauf … mehr hatte ich nicht zu geben, aber kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft.

Sie freute sich. Ich freute mich. Und ich ging eine rauchen.

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Als ich draußen saß, gesellte sich ein Mann zu mir und wir kamen ins Gespräch.

Er fragte mich, was ich hier mache und ich erzählte ihm, dass ich gerade Kursleiter zu Stressmanagementtrainern ausbilde. Da meinte er: „Ja, Stress, den hab ich auch!“

Ich fragte: „Was machen sie denn beruflich!“ „Ich bin Musiker!“ antworte er.

„Na, das macht Ihnen doch sicherlich viel Freude, oder?“ wollte ich wissen und nun legte er so richtig los. Er schwärmte vom Jammen, von Konzerten, vom Dasein als Lehrer und von den Kids, die er unterrichtete, von der Begeisterung und von seinen Konzerten und dass er einen Chor leite und er schon 64 sei und so weiter und so weiter. Er war Feuer und Flamme.

Als ich mich verabschiedete und ihm weiterhin viel Spaß mit seinem Leben wünschte, rief er mir hinterher:

„Und der Humor, der Humor ist auch ganz wichtig. Humor lässt den Kragen am Hals nicht so eng werden…!“

Ich versprach ihm, seine Message weiterzutragen;)

Und die Moral von der Geschicht‘:
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns den Tag versüßen … wenn wir sie bemerken.

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche und sende Dir entspannte Grüße.
Deine Jeanette

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Ändere Deine Überzeugungen!

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Überzeugungen - gelbes Flugzeug

Ist Veränderung wirklich doof?

Ich liebe ja hoffnungsvolle und inspirierende Motivationsfilme und gestern habe ich mir mal wieder den Film: Freedom Writers angeschaut. Hier kannst Du Dir den Trailer anschauen.

Ein wunderbarer Film, der auf eindrückliche Art und Weise aufzeigt, das vielmehr möglich ist, als man glaubt – wenn man an sich glaubt.

Dieser Film bringt die Botschaft der Hoffnung und der Veränderung sehr eindrücklich und auf eine emotional und intellektuell befriedigende Weise rüber.

Denn wir alle tragen Überzeugungen, sog. „Glaubenssätze“ in uns, die so rigide und starr sind, dass sie oft einschränkend wirken und uns eine andere „Welt“ nicht sehen lassen.

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Und der Knaller:

Viele dieser Glaubenssätze und Annahmen sind uns oft nicht bewusst!

Aber sie prägen unser Handeln!

Da wäre es doch ganz sinnig, wenn wir diese „Inneren Sätze“ ins Bewusstsein hieven würden, um sie dort einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Wenn ich z.B. glaube, dass die Welt ein schlechter Ort ist, dann werde ich wohl kaum ein entspanntes und relaxtes Leben führen können, selbst wenn ich mir das wünsche.

Oder wenn ich glaube, nicht gut genug zu sein, werde ich mich immer wieder über meine eigenen Fehler grämen und auch nicht besonders happy durch die Welt gehen.

Und wie sieht es bei Dir aus? Kennst Du Deine eigenen „Selbst-Torpedierungs-Sätze“?

Wenn Du Dich intensiver damit beschäftigen möchtest, dann ist mein E-Book be:lieve! etwas für Dich.

Hier lernst Du, wie Du in 5 Schritten Deine einschränkenden Überzeugungen liebevoll umwandelst.

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Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

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Wartezeiten - Küken im Stroh

Letzten Sonntag musste ich mal wieder warten … auf den Eiswagen! Der Eiswagen fährt an warmen Tagen mit Gebimmel und in jedem Jahr mit der gleichen Melodie durch unsere Siedlung. Ich erwische ihn zumeist erst auf seiner Rückfahrt und bis dahin heißt es warten. Genauso wie auf dem Bild. Nur ist da bei mir keine Wand, dafür aber eine Lorbeer-Hecke. Und da machte ich eine interessante Entdeckung …

 

Das dauert …!

„Maaaaaan, das dauert! Ich will jetzt ein Eiiiiissss! … Naja, ich kann ja froh sein, dass er überhaupt wieder hier lang fährt. Letztes Jahr kam er ja gar nicht vorbei … trotzdem. Was macht denn der so laaaaange??? Ach guck‘ mal … was ist das denn?“

Ich schau mir also die sich vor mir befindende Lorbeer-Hecke etwas genauer an, um die Wartezeit zu überbrücken.

Schließlich will ich ja nicht wie ein kleines Kind quengelnd am Straßenrand stehn.  Ich bin ja schon groß! ?

Also betrachte ich die Hecke bzw. deren „Gäste“ etwas genauer.

„Mensch! Da sind ja hunderte von Bienen! Die sind aber alle busy! Was für eine Pracht!“

Ein einziges Summ-Konzert, ein Gebrumme und Gewusel dröhnt an meine Ohren und erfreut meine Äuglein. Da wäre mir doch glatt diese ganze Schönheit entgangen.

Das hab‘ ich so noch gar nie nicht wahrgenommen?!

 

Wartezeiten überbrücken

Wir alle müssen hin und wieder Wartezeiten überbrücken.

Wir warten auf den Bus oder den Zug.

Wir warten auf eine Lieferung oder wir warten auf den Sommer.

Wir warten auf das Ergebnis eines Tests oder auf den Befund des Arztes.

Wir warten an der Kasse oder an der Tankstelle. Wir warten und warten und warten.

Und weißt Du was ich bis vor Kurzem auch noch nicht wusste?

Wir verbringen doch tatsächlich durchschnittlich 374 Tage unseres Lebens mit Warten!!!

Na, wenn das mal kein Grund ist, diese Zeit angenehmer zu gestalten. Ich überlege gerade, wie die das wohl errechnet haben???

Also üben wir uns im Warten … und fangen gleich mal an. Hast Du Lust auf eine Übung? Dann los! Und warte wirklich bis zum Schluss … Überraschung ?
(Ich hatte mal in einem Seminar die Teilnehmer gaaanze 5 Minuten bewusst warten lassen mit diesem Video. Das war ein Einstieg der anderen Art;))

—–

Dank an Creative Commons:https://creativecommons.org und Startgrid: https://www.youtube.com/watch?v=UIrLyE7iz50&t=5s 

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Was passiert eigentlich mit uns während des Wartens?

Das hängt vom Grund unseres Wartens ab.

  1. Es gibt das „Vorfreude-Warten“, wenn wir voller Spannung oder Freude auf etwas Schönes oder Leckeres warten.
  2. Es gibt das „Bange-Warten“: Wenn das Warten zu Ende ist, ändert sich unser Leben.
  3. Es gibt das „Zeit-tot-schlagen-Warten“: Wenn wir momentan nichts mit uns anzufangen wissen, egal ob wir uns beim Arzt, auf dem Bahnsteig oder zu Hause auf dem  Sofa befinden und bis zum nächsten Highlight des Tages diese Zeit mit eher belanglosen Tätigkeiten, wie  z. B. „Daddeln“ auf dem Handy verbringen.

Manche Wartezeiten sind eine Art „Zwischenzustand“ zwischen Hoffen und Bangen.

Wartezeiten empfinden die meisten als eher unangenehm.

Es sei denn, wir haben gelernt, Wartezeiten kraftvoll für uns zu nutzen.

Wenn wir nicht warten können bedeutet das immer, dass wir lieber dort – in der Zukunft – wären und der Zustand jetzt – in der Gegenwart – irgendwie unbefriedigend ist. Wir wollen vor dem Hier und Jetzt fliehen. Wir halten es nicht aus. Werden ungeduldig oder reagieren gereizt.

Eckart Tolle sagt hierzu: „Der Mensch lebt unbewusst so, als ob der jetzige Moment ein Hindernis sei! Er möchte innerlich Hinwegstreben vom jetzigen Moment in der Hoffnung, dass der nächste Moment besser sei!“

Tja, manchmal keine leichte Aufgabe.
Manche Menschen haben allerdings gelernt, zu warten und es ist sehr wichtig, dass wir diese Überbrückungszeiten nicht als vertane Zeit, sondern als Chancen nutzen.

Denk an die 374 Tage!!!

 

Was also tun?

1. Gute Gedanken denken, z. B

      • „Auch das geht vorüber!“
      • „Mal schaun, was es jetzt hier alles zu entdecken gibt!“
      • „Ach ein Mensch. Mit dem kann ich mich ja mal unterhalten!“
      • „Ärgert mich das in 5 Jahren auch noch?“

2. Humor nutzen

3. Achtsamkeitstraining machen z. B. den Atem betrachten

4. Oder sich einfach ablenken ?, mit Dingen, die Freude bereiten.

Oder sich mal dieses Video anschauen: Hättest Du warten können? Klick‘ hier!
So wünsche ich Dir erstmal eine wunderschöne Woche und viele tolle Erkenntnisse beim Warten.

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Ok?

Das hat geklappt!

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