Warum Multi-Tasking nicht wirklich Zeit spart!

Warum Multi-Tasking nicht wirklich Zeit spart!

Hier erfährst Du, warum das mit dem Multi-Tasking nicht wirklich funktioniert und warum es mehr auf Achsamkeit ankommt!

Hast Du Lust auf eine kleine Übung? Dann los …

Fixiere bitte für ca. 3-5 Sekunden das schwarze Kreuz? Keine Sorge, es passiert nichts Schlimmes 😉

 

 

… Und was ist passiert?

Hast Du bemerkt, dass der Quader plötzlich seine „Position“ verändert hat bzw. Du plötzlich eine andere Ansicht auf den Quader hattest?
Toll, was? Und nun versuch mal, beide Ansicht gleichzeitig zu sehen?
Das geht nicht? Genau!

Und genau aus diesem Grund geht „echtes“ Multitasking im wahren Leben auch nicht. Es ist hirnphysiologisch schlichtweg nicht möglich.

Du kannst immer nur eine Sicht zu einer Zeit sehen – oder eben abwechselnd mal das eine, mal das andere.

Aber was ist Multitasking eigentlich?

In der Psychologie versteht man unter Multitasking, die Ausführung zweier oder mehrerer Aufgaben ( = Task) zur selben Zeit oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten.

In unserem Gehirn laufen permanent viele Prozesse gleichzeitig ab.
Aber das geschieht unbewusst.

Wir haben zum Beispiel keine Probleme beim Gehen zu sprechen oder wenn wir telefonieren, die Hände dazu zu bewegen.

Das geht aber nur, weil wir uns bei diesen Tätigkeiten keine Gedanken machen, also das Großhirn nicht dazu schalten müssen.

Zum Beispiel beim Autofahren.

Wir haben hunderte von Malen denselben Vorgang geübt:

Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen … Kuppeln, Schalten, Gas laaaangsam kommen lassen …
Außer Du fährst mit Automatik;)

Sobald wir für etwas die bewusste Aufmerksamkeit der „Geschäftsleitung“ (unserer Großhirnrinde) brauchen, zum Beispiel, wenn wir mit einer Freundin telefonieren, ihr zuhören, antworten und gleichzeitig den Geschirrspüler ausräumen, dann steigt die Fehlerquote und unser Aufmerksamkeit schwindet in einem Bereich.

Das kann dann dazu führen, dass die Freundin plötzlich sagt: „Heyyyy? Hörst Du mir überhaupt zu?“

Übrigens: Dass Frauen die besseren Multi-Tasker seien, konnte bisher wissenschaftlich leider nicht belegt werden. Schade!;)

Echtes Multitasking ist daher eine Illusion.
So gerne viele auch auf ihrer Fähigkeit beharren mögen. Für anspruchsvolle Tätigkeiten müssen wir unser Großhirn benutzen und das Hirn schafft eben nur eine Tätigkeit zu einer Zeit und nicht mehrere gleichzeitig parallel. 

Multitasking ist out – Achtsamkeit ist in

Mit Multitasking lässt sich auch keine Zeit einsparen.

Denn die Fehler, die sich durch das Multitasking einschleichen haben, müssen später, beim bewussten Check-up wieder ausgebessert werden.

Und das kostet Zeit. Mehr Zeit, als wenn wir uns von Anfang an nur auf eine Tätigkeit konzentriert hätten.
Also immer ein Schritt nach dem anderen und nicht zwei auf einmal.
Dann klappt’s auch mit der Zeit.

Dann kannst Du Dich mehr in Achtsamkeit üben:
dem Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments ohne diesen zu bewerten.

Und dieser eine Moment dauert ungefähr 3 Sekunden.

Auch das haben Hirnforscher herausgefunden.

Dass unser Gehirn die Gegenwart in einer Zeitspanne von ca. 3 Sekunden erfasst.

Danach ist alles wieder Vergangenheit.

Auch sog. „Kippfiguren“ wechseln nach ungefähr 3 Sekunden.
Das bedeutet, dass Alles, was wir vermeintlich ganz „bewusst“ erleben, worauf wir also unsere Aufmerksamkeit mit voller Bewusstheit richten, nur 3 Sekunden dauert. Das ist unsere „subjektive Gegenwart“: das JETZT!

Aber immerhin. Wow! 3 Sekunden volle Konzentration auf die Gegenwart. Das musst Du erstmal hinkriegen. Und die 3-Sekunden-Spanne lässt sich sogar ausdehnen … Wir machen gleich mal den Test oder die Probe auf’s Exempel!

Konzentriere Dich bitte 3 Sekunden lang nur auf Deinen Atem.
Auf nichts anderes!
Zeit läuft …
Und? Hat’s geklappt? Ja bestimmt! Super!

Nun steigerst Du Dich und machst aus 3 Sekunden ganze 3 Minuten.
Konzentriere Dich bitte 3 Minuten lang nur auf Deinen Atem. Auf nichts anderes!
Und? Hat’s geklappt? Vermutlich nicht.

Da haben sich innerhalb dieser 3 Minuten wieder so andere Gedanken eingeschoben. So Gedanken an das Essen am Abend oder die Terminliste oder das gestrige Gespräch oder was Du morgen noch einkaufen möchtest oder Meinungen über Dich und andere oder ….

Aber mach’ Dir nichts draus! Das ist alles Übungssache. Denn Achtsamkeit oder Gegenwartsbewusstsein lässt sich trainieren.
Jeden Tag eine kleine Übung und Du bemerkt nach 1-2 Wochen schon die ersten merkbaren Fortschritte.
Meine Lieblingsübung ist hierbei das Atemrunterzählen von 10 -0.
Hier die Übung. Klick einfach auf den Link.

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29 gute Gründe mit dem Meditieren anzufangen.

29 gute Gründe mit dem Meditieren anzufangen.

29 gute Gründe um mit dem Meditieren anzufangen

Meditieren leicht gemacht! Was ist Meditation?

Das Wort Meditation stammt vom lateinischen Wort „meditatio“, was soviel wie „Nachdenken über“ oder auch „zur Mitte ausgerichtet sein“ (lat. medius = die Mitte) bedeutet. 

Meditation ist eine Form der hinlenkenden Aufmerksamkeit.

Dabei besteht oft der Irrglaube, dass man während der Meditation überhaupt nichts denken soll. Das ist aber für ungeübte Menschen oft kaum zu erreichen und auch nicht der Sinn der Meditation.

Matthieu Ricard, ein buddhistischer Mönch sagt sinngemäß: „Wir verschenken das Potential der Meditation, wenn wir versuchen unsere Gedanken in der Meditation abzuschalten. Nützlicher wäre es, seine Gedanken liebevoll zu untersuchen.“

Es gibt viele Arten von Meditation, wobei ich mich hier auf zwei Arten beschränken möchte:

  1. Die konzentrative Meditation
  2. Die kontemplative oder analytische Meditation (Vipassana)

Ein Beispiel für eine konzentrative Meditation:

Hierbei richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf ein Objekt.

Das kann z. B. eine Kerze, ein Bild oder auch Dein eigener Atem sein.

Du versuchst so gut es geht, die ganze Zeit über mit Deiner Aufmerksamkeit bei dem Objekt Deiner Wahl zu bleiben.

Anhand der Atembetrachtung möchte ich Dir das etwas näher erläutern:

  • Nimm eine entspannte Sitzhaltung ein und schließe die Augen.
  • Spüre, wie Du ein- und wieder ausatmest.
  • Wie Dein Atem kommt und wieder geht. Ein und aus. Ein und aus.
  • Nimm dann ganz bewusst wahr, wie Du einatmest. Wie sich das anfühlt.
  • Nimm dann ganz bewusst wahr, wie Du ausatmest. Wie sich das anfühlt.
  • Und dann lenke Deine Aufmerksamkeit auf einen Bereich Deines Körpers, wo Du Deinen Atem am deutlichsten wahrnimmst: Das kann Dein Brustkorb oder Deine Bauchdecke sein oder auch Deine Nasenflügel.
  • Hier machen wir mit den Nasenflügeln weiter: Beim Einatmen spürst Du einen sanften Luftzug an Deinen Nasenflügeln. Und Du bemerkst beim Ausatmen durch die Nase, dass sich Deine Atemluft angewärmt hat. Sie ist wärmer als die Einatemluft.
  • Diesen Unterschied nimmst Du nun bei jedem Atemzug wahr. Ein und aus. Ein und aus.
  • Wenn Deine Gedanken abwandern, und das werden sie unweigerlich tun, freust Du Dich, sobald Du es bemerkst.
  • Dann lenkst Du Deine Aufmerksamkeit wieder liebevoll zu Deinem Atemzug zurück.
  • Ärgere Dich nicht, wenn Deine Gedanken abschweifen. Das ist ganz normal.
  • Sobald Du es bemerkst, holst Du Deinen Fokus zurück auf Deinen Atem. Wieder und wieder.
  • Das machst Du ca. 15 Minuten.
  • Stelle, wenn Du magst, Dein Smartphone auf Timer 15:00 Minuten.

Angeleitete Meditation von Jeanette Richter

Du kannst gleich loslegen mit dem Meditieren.

Ich habe Dir hier eine Meditation aufgenommen.

Setze oder lege Dich ganz bequem hin. Wenn Du magst schließe die Augen …

8 Minuten Meditation. Klick‘ hier!

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29 gute Gründe mit dem Meditieren anzufangen:

  1. Du brauchst nur Dich. Du brauchst keinerlei Hilfsmittel.
  2. Du kannst an jedem Ort und zu jeder Zeit meditieren.
  3. Du kannst in jedem Alter damit anfangen.
  4. Meditation hilft Dir, Deine Gedanken und Gefühle zu beruhigen.
  5. Meditation verhilft Dir zu mentaler Freiheit.
  6. Meditation ist gesund, denn durch die Meditation beruhigt sich Dein Herz-/Kreislaufsystem und Deine Atemfrequenz nimmt ab.
  7. Meditation baut Stresshormone ab.
  8. Meditation stärkt Dein Selbstvertrauen und Deine Selbstwertschätzung.
  9. Du lernst, Dich so anzunehmen, wie Du bist, ohne Dich ständig zu kritisieren oder zu verurteilen. Das fördert Deine Selbstliebe.
  10. Durch Meditation wendest Du Dich Dir selbst zu.
  11. Meditation fördert Deine Selbstfürsorge und unterstützt Deine SelfCare.
  12. Meditation hilft Dir, den gegenwärtigen Augenblick ganz bewusst wahrzunehmen. Das stärkt Deine Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit.
  13. Beim Meditieren kannst Du von alltäglichen Sorgen und Nöten abschalten.
  14. Meditation macht Dich zu einem besseren Menschen, denn sie steigert Dein Mitgefühl für Dich UND andere.
  15. Meditation führt zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit.
  16. Durch Meditation kommst Du in Kontakt mit unbewussten Anteilen Deiner selbst, die Du ganz bewusst nutzen kannst.
  17. Meditation steigert Deine Kreativität.
  18. Die Meditation kannst Du z. B. auch nutzen, um Dinge zu planen oder neue Ideen für ein Projekt zu sammeln. Du kannst auch eine Gewohnheit oder ein Gefühl während der Meditation eingehender betrachten und Dir selbst Fragen zu einem Problem stellen. Das nennt man dann Kontemplation!
  19. Durch Meditation gewinnst Du Abstand zu belastenden Situationen oder Dingen.
  20. Meditation steigert Deine Wachheit.
  21. Mit Meditation entwickelst Du aus Deinem Unbewussten heraus Lösungen für herausfordernde Situationen.
  22. Durch Meditation erhältst Du Antworten auf Fragen, die Dich schon sehr lange beschäftigen.
  23. Durch Meditation kommst Du wieder in Kontakt mit Dir selbst: Du spürst, was es zu spüren gibt; Du fühlst, was es zu fühlen gibt und Du beachtest auf körperlicher Ebene, was es gerade zu beachten/bemerken gibt.
  24. Meditation lässt Dich mehr Sinn in Deinem Dasein erkennen und stärkt Deine Spiritualität, was auch immer für Dich spirituell ist.
  25. Durch Meditation fühlst Du Dich verbunden mit einem größeren Ganzen – egal ob Du das GOTT oder Sein oder Leben oder Höhere Macht etc. nennst.
  26. Durch Meditation nimmst Du ganz bewusst wahr, was sowieso gerade in Dir ist: Wenn Du unruhig bist, bist Du es nicht durch die Meditation. Die Unruhe ist bereits in Dir, doch durch die Alltagshetze bemerkst Du diese nicht. Wenn Du wütend wirst, ist auch die Wut bereits in Dir, aber im Alltagsstress übergehst Du diese vielleicht. In der Meditation kommt alles auf den Tisch, was gerade in uns schlummert. Daher fördert die Meditation auch ein Mehr an Bewusstheit.
  27. Meditation bringt sehr schnell Erfolge auf allen Ebenen. Täglich 3-5 Minuten reichen für den Anfang völlig aus.
  28. Du kannst im Sitzen auf dem Stuhl, Deinem Sofa oder auf dem Boden meditieren. Meditieren geht auch im Stehen oder Gehen, aber vom Meditieren im Liegen würde ich abraten, da die Gefahr des Einschlafens besteht. Und wenn DU nicht einschlafen möchtest, musst Du Dich ganz auf’s „Nicht-Einschlafen-Wollen“ konzentrieren. Das ist schade, denn eigentlich willst Du Deine Energien ja für’s Meditieren nutzen. Daher übe lieber im Sitzen als im Liegen.
  29. Meditation hilft Dir besser mit Krisen umzugehen und das Gute im vermeintlich Schlechten zu sehen.

Wenn Du bei Dir bist

Wenn Du bei Dir bist und Dich wohl fühlst, verträgst Du die Eigenarten anderer, ihre so ganz andere Sicht der Dinge. Dann hältst Du die Herausforderung aus.

Aber dann gibt es Tage an denen Du Angst vor Dir selber hast, von Deinen übermächtigen Gefühlen,
Deinen seltsamen Gedanken, Angst vor der Zukunft und der Macht der Vergangenheit.

Dann wirst Du unsicher und Du weißt nicht recht, was Du glaubst.
Dann leidest Du unter der Entscheidung anderer und willst Dich zurücknehmen.
Bleib bei Dir, bleib bei Deiner Schönheit und Herbheit, bei Deiner Freiheit und Deinen Grenzen. Nimm Dich nicht von uns. Wir brauchen Dich, so wie Du bist.

Sei einfach DU!!!

Wenn du nicht bei Dir bist und Dich nicht für Dich entscheidest, werden andere von Dir nicht lernen können, wie Du zu lieben bist.

Sie werden sich nach Dir richten und Dich vernachlässigen, wenn Du Dich selbst vernachlässigst.

Sie werden Dich verachten, so wie Du Dich verachtest.

Sie werden annehmen, dass ihre Meinung auch Deine sei, weil Du Deine nicht sagst.

Sie werden Dich wenig fragen, Dir aber viel sagen.

Sie werden von Dir erwarten, dass Du mitmachst, mitlachst, mit wählst und nicht fragst, herausforderst und verneinst.

Sie werden mit Dir so umgehen, wie Du selbst mit Dir umgehst.

Aber wenn Du Dich wertschätzt, wenn Du Dein Innenleben ernst nimmst, wenn Du auf Dich hörst und nicht alles mit Dir machen lässt, dann werden andere lernen, Dich zu achten, zu ehren und zu lieben.

Es beginnt bei Dir. Es beginnt immer mit DIR!

(aus „..weil du dein Leben entscheidest“ von Ulrich Schaffer)

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Danke!

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Karma – was ist das eigentlich?

Karma – was ist das eigentlich?

Frau mit Hut und Hand vor Sonnenaufgang

Du hast sicherlich schon öfters von „Karma“ gehört. Es wird mittlerweile sogar in der Werbung, als sog. „Karma-Marketing“ benutzt. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Woher stammt der Begriff „Karma“?

Das Wort „Karma“ entstammt der altindischen Sprache des Sanskrit und bedeutet dort soviel wie „Wirken“ oder „Tat“.

Laut vielen fernöstlichen Philosophien wirkt alles, was Du jemals in Deinem Leben gedacht, getan oder gefühlt hast, auf Dich zurück.

Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Karma bedeutet aber nicht irgendeine Form von Bestrafung, sondern ist eher als eine gerechte Gesetzmäßigkeit zu verstehen. Ein logische Schlussfolgerung sozusagen.

Es geht im Leben immer um Lernen, Wachsen und mehr Mitgefühl und Liebe für sich und andere zu entwickeln.

Das erfahren wir auch aus den Informationen von Menschen, die schon einmal eine sog. Nahtoderfahrung hatten. Vielen von ihnen berichten, dass sie sich ihr eigenes Leben einmal anschauen mussten bzw. sollten.

Sie schlüpften dabei sogar in die Rolle des Gegenübers, und erlebten und fühlten, wie ihre Aussagen oder Taten beim anderen angekommen waren, also wie dieser sich dabei gefühlt hatte. Besser kann man nicht lernen!

Du kennst das auch aus dem Sprichwort: „Wie Du in den Wald reinrufst, so schallt es zurück.“ oder „Was Du nicht willst, dass man Dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu!“

 

Karma verstehen

Zugegeben: Das Prinzip des Karma zu verstehen und für sich zu nutzen, ist nicht ganz leicht.

Im Buddhismus zum Beispiel kann Karma vieles zugleich sein.

Der Dalai Lama sagt in seinem Buch „Der Weg zum Glück“:

„Manche Menschen missverstehen das Konzept vom Karma. Sie interpretieren die Lehre so, als sei alles vorherbestimmt, als gäbe es nichts, was der Einzelne daran ändern könnte. Der Ausdruck Karma oder Handlung steht für eine aktive Kraft; es bedeutet, dass zukünftige Geschehnisse in unseren eigenen Händen liegen.“

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Karma entfaltet sich schon in diesem Leben

Es geht also nicht nur um „das nächste Leben“, sondern Dein Karma kann sich eben auch schon in diesem Leben entfalten.

Was Du für andere Menschen tust oder eben nicht tust, hat Auswirkungen – sozial, politisch, rechtlich, menschlich und eben karmisch.
In der Bibel heißt es ja auch: Wir ernten, was wir säen! Wenn Du Apfelkerne säst, kannst Du nicht erwarten, dass da ein Birnbaum draus wird.

Karma soll Dir helfen zu wachsen. Karma soll nützen, nicht schaden.
Karma ist weder gut noch schlecht. Karma ist einfach.

 

Alles eine Frage der Absicht

Im Karma geht es immer um die dahinterliegende Absicht, also wie Deine Motive aussahen. Aus welchem Grund Du was getan, gedacht oder gefühlt hast.
Hier ein Beispiel:
Ein Mann hat ein scharfes Messer in der Hand. Er schneidet einen anderen Menschen damit, der daran verstirbt.

Was denkst Du nun darüber?
Ist das furchtbar? Unfassbar? Muss der Mann durch ein Gericht verurteilt werden?
Hmm! Jetzt kommt es auf den Kontext an: Der Mann ist ein Chirurg, der eine Operation an einem Menschen mittels eines Skalpells durchführt. Leider verstirbt der Mensch während der Operation.
Hat der Chirurg nun „schlechtes “ Karma angesammelt? Nein! Er hatte die Absicht zu helfen, nicht zu schaden. Dass es letzten Endes doch missglückt, lag nicht in seiner Hand.

 

Die Macht Der Eigenverantwortung

Karma hängt eng mit dem Wert bzw. dem Bedürfnis nach Eigenverantwortung zusammen.

Denn wer Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann, ist frei.

Freiheit bedeutet hier, im Wissen zu leben, dass Du Dein Denken und Fühlen selbst bestimmst:

  • dass Du selbst dafür verantwortlich bist, was Du denkst oder fühlst und
  • dass Du die Erkenntnis in Dir trägst, dass nicht die anderen oder die Umstände für Dein Denken und Fühlen verantwortlich gemacht werden können, sondern nur Du selbst.

Eigenverantwortung heißt nicht „Was kann ich dafür?“, sondern „Was kann ich dafür tun?“.

Wir haben einen freien Willen und können uns bewusst entscheiden, was wir denken oder fühlen wollen. Auch wenn die Umstände noch so schrecklich sind, steht es mir frei, mich schrecklich zu fühlen oder mit einigem Abstand die Situation anders zu bewerten.

Wenn einem bewusst ist, dass Gefühle nur auf Bewertungen beruhen und oftmals Vergleiche mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit darstellen, dann kann man sich als frei erleben.

Ein Leben in Eigenverantwortung führt also zwangsläufig zu einem Leben gedanklicher und emotionaler Freiheit. Und zu „besserem“ Karma.

Oder anders ausgedrückt: Zu weniger Stress in Deinem Leben;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche voll inspirierender Eigenverantwortung.

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Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Wartezeiten - Küken im Stroh

Letzten Sonntag musste ich mal wieder warten … auf den Eiswagen! Der Eiswagen fährt an warmen Tagen mit Gebimmel und in jedem Jahr mit der gleichen Melodie durch unsere Siedlung. Ich erwische ihn zumeist erst auf seiner Rückfahrt und bis dahin heißt es warten. Genauso wie auf dem Bild. Nur ist da bei mir keine Wand, dafür aber eine Lorbeer-Hecke. Und da machte ich eine interessante Entdeckung …

 

Das dauert …!

„Maaaaaan, das dauert! Ich will jetzt ein Eiiiiissss! … Naja, ich kann ja froh sein, dass er überhaupt wieder hier lang fährt. Letztes Jahr kam er ja gar nicht vorbei … trotzdem. Was macht denn der so laaaaange??? Ach guck‘ mal … was ist das denn?“

Ich schau mir also die sich vor mir befindende Lorbeer-Hecke etwas genauer an, um die Wartezeit zu überbrücken.

Schließlich will ich ja nicht wie ein kleines Kind quengelnd am Straßenrand stehn.  Ich bin ja schon groß! ?

Also betrachte ich die Hecke bzw. deren „Gäste“ etwas genauer.

„Mensch! Da sind ja hunderte von Bienen! Die sind aber alle busy! Was für eine Pracht!“

Ein einziges Summ-Konzert, ein Gebrumme und Gewusel dröhnt an meine Ohren und erfreut meine Äuglein. Da wäre mir doch glatt diese ganze Schönheit entgangen.

Das hab‘ ich so noch gar nie nicht wahrgenommen?!

 

Wartezeiten überbrücken

Wir alle müssen hin und wieder Wartezeiten überbrücken.

Wir warten auf den Bus oder den Zug.

Wir warten auf eine Lieferung oder wir warten auf den Sommer.

Wir warten auf das Ergebnis eines Tests oder auf den Befund des Arztes.

Wir warten an der Kasse oder an der Tankstelle. Wir warten und warten und warten.

Und weißt Du was ich bis vor Kurzem auch noch nicht wusste?

Wir verbringen doch tatsächlich durchschnittlich 374 Tage unseres Lebens mit Warten!!!

Na, wenn das mal kein Grund ist, diese Zeit angenehmer zu gestalten. Ich überlege gerade, wie die das wohl errechnet haben???

Also üben wir uns im Warten … und fangen gleich mal an. Hast Du Lust auf eine Übung? Dann los! Und warte wirklich bis zum Schluss … Überraschung ?
(Ich hatte mal in einem Seminar die Teilnehmer gaaanze 5 Minuten bewusst warten lassen mit diesem Video. Das war ein Einstieg der anderen Art;))

—–

Dank an Creative Commons:https://creativecommons.org und Startgrid: https://www.youtube.com/watch?v=UIrLyE7iz50&t=5s 

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Was passiert eigentlich mit uns während des Wartens?

Das hängt vom Grund unseres Wartens ab.

  1. Es gibt das „Vorfreude-Warten“, wenn wir voller Spannung oder Freude auf etwas Schönes oder Leckeres warten.
  2. Es gibt das „Bange-Warten“: Wenn das Warten zu Ende ist, ändert sich unser Leben.
  3. Es gibt das „Zeit-tot-schlagen-Warten“: Wenn wir momentan nichts mit uns anzufangen wissen, egal ob wir uns beim Arzt, auf dem Bahnsteig oder zu Hause auf dem  Sofa befinden und bis zum nächsten Highlight des Tages diese Zeit mit eher belanglosen Tätigkeiten, wie  z. B. „Daddeln“ auf dem Handy verbringen.

Manche Wartezeiten sind eine Art „Zwischenzustand“ zwischen Hoffen und Bangen.

Wartezeiten empfinden die meisten als eher unangenehm.

Es sei denn, wir haben gelernt, Wartezeiten kraftvoll für uns zu nutzen.

Wenn wir nicht warten können bedeutet das immer, dass wir lieber dort – in der Zukunft – wären und der Zustand jetzt – in der Gegenwart – irgendwie unbefriedigend ist. Wir wollen vor dem Hier und Jetzt fliehen. Wir halten es nicht aus. Werden ungeduldig oder reagieren gereizt.

Eckart Tolle sagt hierzu: „Der Mensch lebt unbewusst so, als ob der jetzige Moment ein Hindernis sei! Er möchte innerlich Hinwegstreben vom jetzigen Moment in der Hoffnung, dass der nächste Moment besser sei!“

Tja, manchmal keine leichte Aufgabe.
Manche Menschen haben allerdings gelernt, zu warten und es ist sehr wichtig, dass wir diese Überbrückungszeiten nicht als vertane Zeit, sondern als Chancen nutzen.

Denk an die 374 Tage!!!

 

Was also tun?

1. Gute Gedanken denken, z. B

      • „Auch das geht vorüber!“
      • „Mal schaun, was es jetzt hier alles zu entdecken gibt!“
      • „Ach ein Mensch. Mit dem kann ich mich ja mal unterhalten!“
      • „Ärgert mich das in 5 Jahren auch noch?“

2. Humor nutzen

3. Achtsamkeitstraining machen z. B. den Atem betrachten

4. Oder sich einfach ablenken ?, mit Dingen, die Freude bereiten.

Oder sich mal dieses Video anschauen: Hättest Du warten können? Klick‘ hier!
So wünsche ich Dir erstmal eine wunderschöne Woche und viele tolle Erkenntnisse beim Warten.

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Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Du kennst doch sicherlich Achtsamkeit? Ab was ist das eigentlich genau? Und wie können wir das ganz konkret im Alltag nutzen?… 

Achtsamkeit ist,…:

  • sich den gegenwärtigen Moment bewusst zu machen, ohne irgendetwas wegzulassen (der Ärger ist dooooof!)  oder hinzuzufügen (so sollte es es eher sein…)

Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Art und Weise aufmerksam zu sein, ohne zu urteilen = UR-Teil oder zu werten („Ich bin doch zu blöd – das schaffe ich eh nicht!“ oder „Ach, bin ich toll, wie ich das wieder hinkriege mit dieser Achtsamkeit, …na das soll mir erst mal einer nachmachen…!“)
Bei Achtsamkeit kommt es auf 3 Dinge an: 

  1. auf die Absicht
  2. auf den gegenwärtigen Moment
  3. auf die Fähigkeit, ALLES so zu lassen, ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen.

Uff. Das ist ja manchmal ganz schön schwierig. Da wallt doch grade so schön der Ärger in mir hoch und das fühlt sich doch so gar nicht angenehm an und jetzt soll ich das auch noch so lassen? Neeee.

 

Aber gerade darin besteht ja die Kunst oder der Witz. Denn wenn wir z. B. den Ärger einfach so lassen, hinschauen, hinspüren…dann verpufft der Ärger wieder. Garantiert! Denn eine Emotion bleibt nur für ca. 5-10 SEKUNDEN im Gehirn vorhanden und dann flaut sie dank der Hormone wieder ab. Es sei denn, wir gießen permanent durch erneute Gedanken Öl ins „Ärger-Feuer“. Dann erscheint es uns, als würden wir uns DAUERHAFT ärgern. Aber da stimmt gar nicht. Das machen wir hübsch selber.

Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr schönen Spruch in einem Hörbuch der INQA über Stress (hier kannst Du Dir das geniale Hörbuch aus meiner Dropbox gratis und völlig legal, da vom Anbieter kostenfrei, herunterladen) entdeckt. Eine Psychologin sagte dort:

„Du wirst dann krank, wenn Du Dich nicht GUT fühlst!“

Super, diese Doppeldeutigkeit. (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an meinen Freund Manfred. Du wirst Dich über den Satz bestimmt freuen…;)

 

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Die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit

Doch weiter im Text. Was die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit im einzelnen bedeuten, habe ich Dir hier mal aufgelistet:

 

1. mit Absicht

  • Unsere Aufmerksamkeit wird im Alltag meist automatisch vom Außen gelenkt.

  • Sie geht dorthin, wo es gerade laut, auffällig, interessant, Lust versprechend oder vielleicht bedrohlich ist.

  • Um weniger auffällige Dinge, wie z. B. den Atem, Körperempfindungen, emotionale Aspekte wahrzunehmen, müssen wir die Aufmerksamkeit bewusst, also mit Absicht dorthin lenken. Solche Dinge sind eher leise, sodass die Aufmerksamkeit von selber kaum je dorthin geht.

2. im gegenwärtigen Moment

  • Etwas ganz im gegenwärtigen Moment – im Hier und Jetzt zu sehen.

  • Das Gefühl z. B. im Körper wahrzunehmen, ohne dabei in die Vergangenheit oder Zukunft abzudriften. Und falls dies unwillkürlich doch passiert – und das wird es – dies zu bemerken.

  • Die „Verkörperte Präsenz“ ist im Achtsamkeitstraining sehr wichtig, denn wenn wir im Körper etwas wahrnehmen, sind wir automatisch in der Gegenwart.

  • Wir können kein Kratzen oder Jucken von Gestern oder Morgen spüren, höchstens uns daran erinnern oder uns vorstellen, aber empfinden können wir es nur JETZT.

3. ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen

  • Im Alltag beurteilt der Geist sofort alles als angenehm, unangenehm oder neutral.

  • Wir wollen negative Dinge sofort weghaben oder angenehme Dinge behalten, intensivieren oder verlängern oder wir sind frustriert, wenn diese angenehmen Zustände vorbeigehen.

  • Neutrale Dinge übersehen wir meist, da sie zu wenig interessant sind. Ohne Aufmerksamkeit kann kein Lernen stattfinden.

  • Wenn wir uns von Unangenehmen abwenden z. B. in Ärger-Situationen, haben wir kaum eine Chance etwas daraus zu lernen und unseren Umgang damit zu verändern.  

Achtsamkeit ist also die Fähigkeit, eine klare,
nicht wertende Aufmerksamkeit all jenem zuzuwenden,
was im gegenwärtigen Augenblick geschieht.

Also auch im Ärger den Ärger fühlen und dann merken, wie er sich langsam auflöst.

Nun wünsche Dir eine herrlich achtsame Woche!

Ich freue mich über einen Kommentar von Dir. Was hältst Du denn von Achtsamkeit oder wobei hilft sie Dir?

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen!

Warum es so wichtig ist, sich selbst nicht zu verurteilen!

Sie haben überlebt! Alle!

 

Du fragst Dich jetzt bestimmt, wen ich meine und wer denn überlebt hat? 

Na, meine Goldfische …draußen;) Von der Tiefkühlzone zum Freischwimmer.

Alle sind quicklebendig. Mann oh Mann, war ich erleichtert. 

Aber wie des öfteren geht es hier bei meinen Relaxten Impulse (Du kannst den Newsletter übrigens hier abonnieren) ja nicht wirklich „nur“ um Goldfische, sondern wie wir unseren Alltag nutzen können, um zu lernen und zu wachsen.

Und da bietet der Alltag doch so allerhand.

Bevor ich Dir aber die ganze Geschichte zu meinen goldenen Mitbewohnern und dessen wahre Bedeutung schreibe, zunächst ein kleiner Rückblick:…

Rückblick

Im letzten Newsletter hatte ich Dir ja von meinem Alptraum berichtet und welche Auswirkungen das für mich hatte.

Seit letzter Woche hat sich viel bewegt und das liegt nicht nur daran, dass noch niiiiee so viele den Newsletter geöffnet hatten, sondern dass ich selten so viele spannende Reaktionen auf einen Newsletter erhalten habe.

Dafür danke ich EUCH sehr! DANKE!

Manche erzählten mir, dass sie selbst begannen, über ihre Träume nachzudenken oder dass sie vermehrt nach HINWEISEN Ausschau hielten, die ihnen ihr Leben, der Körper oder andere auf dem Silbertablett servierten.

Viele achteten mehr auf sich!

Das ist doch toll!

Und wie ging meine Alptraum-Erkenntnis-Reise weiter?

Nunja.

In der nächsten Nacht zeigte mir mein Unterbewusstsein, dass ich auf der richtigen „Spur“ war, denn ich verlor alle meine Zahnfüllungen;)

Natürlich nur im Traum.

Ha, besser hätte es mein Leben gar nicht ausdrücken können.

Denn Zahnfüllungen schützen den Zahn. 

Wenn wir sie verlieren, geht der Schutz verloren.

Das bedeutet: Wenn wir uns nicht an das erinnern, was wirklich wichtig und wesentlich im Leben ist, an das, was uns mentale und emotionale Kraft und Stärke gibt, dann vergeuden wir unser Potenzial.

Dann werden wir zu Getriebenen und verlieren den Halt.

Seitdem gehe ich wieder JEDEN Morgen ZUERST in mich, fokussiere mich und widme mich erst dann den anderen Dingen.

Und es ist gaaanz wichtig, dass Du das verstehst.

Die Dinge sind niiie so, wie sie im ersten Moment zu sein scheinen.

Es geht nie um Drama, auch wenn manche Dinge oder Erlebnisse oder Träume dramatisch zu sein scheinen.

Es geht auch nicht um Strafe oder Schuld.

Es geht darum, dass Du aufwachst und verstehst.

Dir was klar wird und Du was ändern willst. Du wachgerüttelt wirst.

Folgst Du den „Hinweisen“, dann ist wieder alles tutti.

Und das geht dann oft ganz fix.

Also: Bewusst werden, keine Ängste kultivieren, sich selbst vergeben, achtsam die Dinge ändern.

Und sofort ändert sich alles!

Eigentlich ganz einfach!

Denn in den darauffolgenden Tagen (bekennende Mittagsschläferin) und Nächten bekam ich echt nice Träume;)

Du bekommst Geschenke

Und manchmal passiert es, dass Du, vielleicht aufgrund Deiner Bemühungen oder damit Du bei der „Stange“ bleibst, eine Art Bonus oder ein Geschenk erhältst.

Und so sind wir wieder bei den Goldfischen gelandet.

Zur Erklärung: Meine Goldfische schwimmen normalerweise bei mir im Teich. Doch der hat ein Loch.

Also die Folie.

Um meine Goldies vor der drohenden Winterkälte zu schützen, mussten alle Fische umziehen und zwar in einen großen Bottich.

Soweit so gut.

Doch dann kamen die Gefriertemperaturen.

Ich kontrollierte (fast) jeden Tag, wieviel Platz sie noch zum Schwimmen hatten.

Aber einmal hatte ich es vergessen …

Bei Minus 6 Grad.

Das war nun nicht zu ändern und ich hoffte und baute auf die sinkenden Temperaturen in den nächsten Tagen und … den Regen.

Am Samstagmorgen wachte ich um 5 Uhr auf. Ich hörte den Regen und mein erster Gedanke war:

„Haben die Fischleins überlebt? Wenn nicht, bin ich dafür verantwortlich!“

Also raus in den Garten, Taschenlampe in den Bottich reingeleuchtet und … nichts bewegte sich.

Ich sah nur Eis und orangefarbene Umrisse! „Ooooh nein!“, dachte ich.

Doch dann drückte ich aufs Eis und alles kam in Bewegung.

Das Eis war nur noch ganz dünn und der Regen hatte alles aufgetaut.

Die ganze Besatzung von 14 Fischen hatte überlebt!

 

Warum es wichtig ist, sich nicht zu verurteilen: 

 

  1. Grund: Jeder von uns erhält immer und immer wieder sog. „Guzzles“ (schwäbisch für Bonbons; sprich: Gutzle). 

    Das sind kleine Geschenke, Nettigkeiten oder auch mal große Einfälle.

    Wie auch immer. Sie tun einfach gut!

    Und übrigens, meiner Erfahrung nach kann man echt drum bitten.

    Wenn mal wieder Dinge schief laufen oder ich unzufrieden bin, dann bitte ich um so ein „Guzzle“ … und meistens noch am gleichen Tag erhalte ich postwendend mein Geschenk.

  2. Grund: Doch was hätte ich getan, wenn die Fischleins, aufgrund meines Versäumnisses alle tiefgefroren gewesen wären?

    Ich hätte es bedauert, gelitten, geweint und … damit begonnen, mir meine eigene Unvollkommenheit zu verzeihen.

    Und dann hätte ich im nächsten Newsletter über Vergebung und Verantwortung und konsequentes Handeln geschrieben;). … wer weiß!

  3. Grund: Wir machen alle Fehler! Wir sind Menschen! Keine Maschinen! Wir brauchen uns für unsere Unvollkommenheit nicht zu verurteilen.

    In Wahrheit werden wir – egal was wir gemacht, getan, gesagt oder nicht gesagt haben, unendlich geliebt.

    Das bedeutet aber nicht, dass wir tun und lassen sollten, was wir wollen.

    Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und es beim nächsten Mal besser zum machen.

    Schuld ist eine Illusion des Egos und einfach unwahr.

    Ver-ANTWORT-ung ist unsere Fähigkeit zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind.

    Also let’s do it!

Lebe Dein Leben und gib‘ Dein Bestes. Den Rest lass‘ Dir schenken!

Und noch ein „Guzzle“ bekam ich diese Woche. Einen Einfall! Ich habe die „SelfCare-Helden“ ins Leben gerufen. Eine Facebook-Gruppe

=> Hier geht’s zur Gruppe!

Doch darüber berichte ich Dir ein anderes Mal;)

Nun wünsche Dir eine wundervolle Woche!

Alles Liebe!

 

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Für ein Leben, von dem Du Dich nicht ständig erholen musst.

Ok?

Das hat geklappt!

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